Ingerkingen

Ingerkingen ist ein Ort in Oberschwaben, der an der B465, genau in der Mitte zwischen Ehingen/Donau und Biberach/Riß liegt.

Aus der Ortsgeschichte von Ingerkingen läßt sich nachfolgendes als Ursprung entnehmen: Als die Alemannen, auch Schwaben genannt, die Römer aus dem Landstrich vertrieben hatten ließen sie sich dort nieder, wo es ihnen gerade gefiel. Der Anführer des Siedlertrupps, der sich am Standort des heutigen Ingerkingens niederlies hieß Ingerich, was soviel wie "Ingo1 ist der Herr" heißt. Deshalb wurde die Sippe Ingerichs die Ingerichinge genannt, woraus sich später der Name "Ingerichingen" für den Ort ableitete.
Bis ins 14. Jahrhundert hatte der, im Jahre 1239 erstmals urkundlich erwähnte Ort Ortsadel. Ab dem 14. Jahrhundert teilten sich viele Herren den Ort, es entbrannte ein Streit um die Herrschaft, der in einem Sieg der Grafen zu Stadion endete. Im 16. Jahrhundert bildete sich aus "Ingerichingen" der Name "Ingerkingen", etwa um die gleiche Zeit, als Ingerkingen dem Spital von Biberach und damit dem Kloster Salem zugerodnet wurde.
Diese Zugehörigkeit ist noch heute im Ortswappen am "S" im Bischofstab zu erkennen. Das Wahrzeichen Ingerkingens, das auch aus dem Wappen entnommen werden kann, ist der spätgotische Kirchturm, der als einziger Teil der alten Kirche von 1421 nach dem Neubau in den Jahren 1842/43 übrigblieb.

Heute zählt der Ort etwa 1.100 Einwohner und kann ein reges Vereinsleben, u.a. in den Bereichen Musik/Gesang, Narretei, Garten- und Landschaftspflege, nachweisen. 
 

1ein germanischer Gott

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